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1946 gründet er mit den Künstlern Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang
Hutter und Fritz Janschka eine surrealistische Gruppe im Rahmen des
Wiener Art Clubs, der sich später Anton Lehmden und Arik Brauer
anschlossen. Anlässlich einer großen Gruppenausstellung im Oberen
Belvedere prägte der Kulturpublizist Johann Muschik 1959 erstmalig den
Begriff „Wiener
Schule des Phantastischen Realismus" für jene Kunstrichtung dessen
bedeuternster Vertreter Hausner ist. Seit 1948 sind „Anima",
„Narrenhut" und vor allem „Adam" ständig wiederkehrende
Motive im Werk Rudolf Hausners, das in zahlreichen Publikationen,
Monographien, Filmen und weltweit in unzähligen Ausstellungen und
Retrospektiven gewürdigt wurde und wird. 1966 folgt Hausner den
Berufungen als Hochschulprofessor nach Hamburg und ab 1968 an die
Akademie der bildenden Künste in Wien. Seine künstlerischen und
pädagogischen Qualitäten lassen sich an der Vielzahl seiner ehemaligen
Meisterschüler ermessen, die heute selbst zu den renommiertesten der
internationalen Kunstszene zählen.
Der vielfach ausgezeichnete Künstler
stirbt knapp drei Monate nach seinem 80sten Geburtstag am 25. Februar in
Mödling bei Wien.
Für die Leihgaben danken wir der Peter
Infeld Privatstiftung und für die Unterstützung dieser Ausstellung der
Firma Thomastik-Infeld Wien
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