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Freilichtmuseum Ensemble
Gerersdorf |
PRESSEINFORMATIONEN
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info 12.08.2009 |
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Ausstellung
Rudolf Hausner "Ich - Adam" Rudolf
Hausner 1946
gründet er mit den Künstlern Edgar Jené, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter
und Fritz Janschka eine surrealistische Gruppe im Rahmen des Wiener Art
Clubs, der sich später Anton Lehmen und Arik Brauer anschlossen.
„Anima“ und „Narrenhut“ sind seit 1948 prägende Motive. 1957
entsteht Hausners erstes „Adam“-Bild. Sein großes Thema ist der
Mensch als in sich gespaltenes Ich, das in vielen Arbeiten immer
wiederkehrt. Dazu sagt er selbst „Alle Adam-Bilder sind Spiegelbilder.
Sie wurden mit Hilfe eines Spiegels gemalt und wollen wie ein Spiegel
benützt werden“. Anlässlich
einer großen Gruppenausstellung im Wiener Belvedere 1959 prägt der
Kulturpublizist Prof. Johann Muschik erstmals den Begriff „Wiener
Schule des Phantastischen Realismus“ als Kunstrichtung, dessen
bedeutendster Vertreter Rudolf Hausner ist. Maltechnisch zeigen die meisten Werke eine bis zum Äußersten getriebene Perfektion. Besondere Leuchtkraft und Tiefe der Farben erzielt er mit einer altmeisterlichen Lasurtechnik, die durch das Zusammenwirken mehrerer übereinander gelegter transparenter Farbschichten entsteht. 1966
folgt Hausner den Berufungen als Hochschulprofessor nach Hamburg und ab
1968 an die Akademie der bildenden Künste in Wien. Seine Werke befinden
sich in zahlreichen Museen des In- und Auslandes und werden in fast
allen Erdteilen gezeigt. Eine Vielzahl seiner ehemaligen Meisterschüler,
die heute selbst zu den renommiertesten der internationalen Kunstszene zählen,
beweisen Hausners großartige künstlerische und pädagogische Fähigkeiten.
Der
vielfach ausgezeichnete Künstler stirbt knapp drei Monate nach seinem
80sten Geburtstag am 25. Februar 1995 in Mödling bei Wien. Die
Ausstellung im besonderen Ambiente der alten Gebäude des
Freilichtmuseums umfasst über 40 Arbeiten aus der Sammlung Peter Infeld
und privaten Leihgebern: Gemälde
und frühe Druckgraphiken aus den 1960er und 1970er Jahren. Das Freilichtmuseum ist täglich von 10 – 18 h geöffnet Dienstag
und Donnerstag bis 20 h (bis 15. Sept.) Freilichtmuseum
Ensemble Gerersdorf 7542
Gerersdorf bei Güssing 66, Telefon
03328/32255 E-Mail:
freilichtmuseum.gerersdorf@aon.at Internet:
www.freilichtmuseum-gerersdorf.at
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info 06.07.2009 |
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Ausstellung
Werner Manz „Zeichnungen“ Kurzbiographie
Werner Manz Werner Manz wurde am 5. Oktober
1948 in Wien geboren. Er besuchte 1963 die Graphische Lehr- und
Versuchsanstalt (Klasse Gebrauchsgraphik) in Wien, begann danach eine
Ausbildung zum Lithographen und vertiefte sein zeichnerisches Können im
Abendakt an der Akademie für Angewandte Kunst. Ab 1968 arbeitete er im
Graphik-Atelier seines Vaters, wo er sich vor allem mit Fotografie
befasste - u.a. Standfotografie bei Filmdreharbeiten mit Xaver
Schwarzenberger. Seine weitere berufliche
Laufbahn führte ihn über eine Wiener Werbeagentur zur Ersten Österreichischen
Spar-Casse, wo er 20 Jahre in leitender Position tätig war: als Art
Director war er für die graphische Umsetzung der damaligen visuellen
Umstellung der Corporate Identitiy auf ERSTE verantwortlich, richtete
dort ein professionelles Photostudio ein und leitete diverse
Buchproduktionen. In zahlreichen Auslandsaufenthalten für die ERSTE
u.a. in London war er für Projektentwicklung, Auslandswerbung und den
Annual Report als Verkaufsinstrument für Investors Relation
verantwortlich. 1994 - 1997 erhielt er einen
Lehrauftrag für dreidimensionale Darstellung an der Hochschule für
angewandte Kunst in Wien. In all den Jahren zeichnete und
aquarellierte er intensiv, fand seine Motive auch auf vielen Reisen nach
Kroatien (Opatja/Rijeka K.u.K.-Spuren), Griechenland (zeichnet
Ausgrabungen von Ephesos) , Paris und New York und schuf Illustrationen
für Magazine wie Diners Club Magazine und profil. 1994 gestaltete er ein Buch über
Adolf Frohner, danach einen Katalog für die Kostümsammlung der
„Angewandten“ und über Globen (Fotografie und Gestaltung). Eine Augenerkrankung machte ihm
ab 1999 jede Foto- und Computerarbeit
unmöglich - es blieb ihm jedoch Zeichnung und Aquarell. Seit 1981 wurden seine Arbeiten
in mehreren Ausstellungen in Italien und Österreich gezeigt. Werner Manz lebt und arbeitet unermüdlich in seinem Atelier in Wien.
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![]() Rose, 34,5 x 54,5cm, Bleistift und Pastell
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Das Freilichtmuseum ist täglich
von 10 – 18 h geöffnet. Dienstag und Donnerstag bis 20 h Freilichtmuseum Ensemble
Gerersdorf
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info 28.05.2008 |
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Ausstellung
Tone Fink Tone Fink Der 1944 in Vorarlberg geborene Künstler hat sich seit seiner Akademiezeit innerhalb weniger Jahre vom „Vollblutzeichner“ zu Österreichs bedeutendstem Vertreter der Papier-Objekt-Kunst entwickelt. Seine Techniken sind vielfältig: zarte Aquarelle und Bleistiftzeichnungen, dicke Gouachen, kraftvolle Feder- und Kreidezeichnungen oder farbiges Silikon direkt aus der Spritzpistole; er trägt Acryl mit dem Pinsel zentimeterdick auf, experimentiert mit neuen Techniken, macht strukturell veränderte Leinwandrückseiten auch manchmal zu Bild-Vorderseiten. Er arbeitet in das Papier hinein, zerkratzt es, verschleißt es, reißt und durchdringt es und klebt es dann wieder zusammen, um die Wunden zu heilen. Je größer seine Werke werden, desto mehr überwiegen Regelmaß und Geometrie. Vom anfänglichen Hauptthema „Landschaft“ rückte er rasch ab, das Verfallene, Verfallende interessierte ihn mehr. Er zeichnete in Sanatorien und Asylen, in Schlachthäusern und Fleischbänken. Es gab aber auch dabei genug nicht Abgeschautes, frisch drauflos Phantasiertes: Käferkämpfe, Killerfliegen, Kornfeldungeheuer ... Den Hang zum Spielerischen hat er sich über die Jahre hinweg erhalten. Die Papierhaut macht die Objekte zu Wesen, sie fungiert als schützende Maske und bietet die Möglichkeit der Verwandlung. Grenzen zwischen den Kunstgattungen sind für Tone Fink da, um übersprungen zu werden, denn er braucht die Abwechslung. |
![]() Tone Fink, Im Atelier mit Hockthronobjekten, 2005, © VBK, Wien, 2008, Foto: Werner Schmid
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Eine besondere Kunstform des Arbeitens mit Papier ist das Zerreißen von Zeitungspapier, Vermischen der Verrisse mit Leimwasser und Formung der daraus generierten Masse zu Möbeln – zu Stühlen, Tischen, Kleiderschränken, kleinen Treppen, Schaukelpferden und rollbaren Sitz- und Fahrgelegenheiten im mobilen Sinne. Diese Möbel sind benutzbar und haben schon vielen Atelierfesten standgehalten. Gelegentlich befördert Tone Fink sie auch aus dem Wohnraum hinaus in den öffentlichen Raum als „Straßentheaterrequisiten“ oder „Tonefinkumzugswagen“. Als Film- und Performancekünstler bedient er sich verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen wie Text, Klang, Zeichnung, Bild, Objekt, Performance und Design. Die
Künstler ist bei der Eröffnung anwesend und wird eine kurze Performance
zeigen. Das
Freilichtmuseum ist täglich geöffnet: Freilichtmuseum
Ensemble Gerersdorf, 7542 Gerersdorf bei Güssing Biografie Tone
Fink wurde am 1.1.1944 in Schwarzenberg, Vorarlberg, als Sohn eines Huf- und
Wagenschmiedes geboren Einzelausstellungen (Auswahl) Albertina,
Secession und Museum Moderner Kunst in Wien Aktionen
und Performances bei internationalen Festivals (Auswahl): Steirischer Herbst, Bregenzer Festspiele, Wiener Festwochen, Münchner Filmfest, Kindermuseum Wien, Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas, Quadriennale Prag. Internet: http://www.tonefink.at/
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