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Traumbuch, Öl auf Leinwand,  2011

                                    

 

Herzliche Einladung zum Besuch der Ausstellung

Henryk Rys Mossler

Zum 80er- Malerei

vom 10. September bis 13. November 2022

im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf

Eröffnung am Samstag, 10 September 2022

um 18 Uhr

Begrüßung:

Prof. Gerhard Kisser und Wilhelm Pammer

Zum Künstler:

Peter Wagner

Eröffnung:

Landtagspräsidentin Verena Dunst

Um 19.30 h Konzert "9 x 7 Geburtstagskonzert"

Schlagzeuger und Percussionist Mecky Pilecky, der an diesem Tag seinen Geburtstag feiert, begleitet Musik aus allen Richtungen und Stilen. Mit dabei sind Musiker wie Elfie Aichinger, Christoph Cech, Erich Sammer, Stefan Weiss, Harry Elinger, Reinhard Grollegger, Robert Tesar...Lokalmatador Arthur Fandl wird durch das abwechslungsreiche Programm führen.

Auf ihr Kommen freuen sich Gerhard Kisser und die

Freunde des Freilichtmuseums Ensemble Gerersdorf

 

                                                                                                                                    

 

Henryk Rys Mossler

 

wurde am 14. September 1942 als Sohn eines Arztes und einer Lehrerin in Krakau, PL, geboren. 1964 besuchte er die Kunstakadamie in seiner Heimatstadt, die er 1970 mit Diplom abschloss. Bereits in seinen Studienjahren beteiligte er sich an Ausstellungen und machte Studienreisen nach St. Petersburg, Kiew und Prag.

1973 besuchte er erstmals Österreich  - und blieb. Er siedelte sich im Südburgenland an, wohnte in Gerersdorf, Königsdorf, Kukmirn, Tobaj, Unterwart

und seit 2010 in Hasendorf, wo er heute lebt und arbeitet.

 

Thematisch steht bei Mossler der Mensch im Mittelpunkt, der Mensch inmitten jener Probleme, die er sich vorwiegend selber schafft, urteilte der Kulturpublizist Gottfried Pröll. Henryk Rys Mossler ist ein poetischer Realist, besser noch ein realistischer Poet: Sagen- und Märchenhaftes ist ihm Mittel zum Zweck (Verkleidung, Maske), nämlich der Darstellung seiner Ängste um unsere Zukunft angesichts einer verantwortungsarmen Gegenwart.

 

1978 schuf er die Seccomalerei über dem Eingang der Stadtpfarrkirche Jennersdorf - in der szenischen Interpretation des Psalms "Wenn Gott uns heimführt aus der Dämmerung in beglückendes Licht" wird seine Affinität zu christlicher Mystik und Spiritualität polnischer Prägung veranschaulicht. Ab 1988 gestaltete er umfangreiche Buchillustrationen sowie äußerst phantasievolle Bühnenbilder, Kostüme, Masken und Puppenentwürfe zu zahlreichen Theaterstücken, Musicals und Opern  - vor allem zu Produktionen von Peter Wagner.

 

Seine erste Ausstellung in Österreich fand 1976 im Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf statt, danach wurden seine Werke immer wieder in mehreren Bundesländern gezeigt. Diese Präsentation seiner überwiegend aktuellen Ölmalerei ist eine Ehrung zu seinem 80. Geburtstag.

 

 

 

 

 

 

                     

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